Beschilderte Polizisten vs. vermummte Demonstranten

Nachdem es am Samstag vor einer Woche bei der Gegendemonstration gegen eine von den „Wiener Identitären“ veranstaltete Kundgebung erneut zu den üblichen starken Ausschreitungen durch die größtenteils linken Demonstranten kam, konnte man in der medialen Berichterstattung ein bereits bekanntes Erscheinungsbild beobachten.

Die Organisatoren der Gegendemonstration, wie z.B. das Bündnis „NOWKR“, mokierten sich über die angebliche Polizeigewalt und den Einsatz von Tränengas, während das aggressive Verhalten der Demonstranten, welche u.A. mit Pflastersteinen warfen oder Schraubenmuttern mit Steinschleudern auf Polizisten schossen, kaum thematisiert wurde.

Schon am Tag nach der Demonstration entbrannte ein wütender Aufschrei gegen Polizeigewalt, der in der Forderung gipfelte, die Beamten im Einsatz zukünftig mit gut leserlichen Namensschildern auszustatten, um deren Identität im Beschwerdefall einfacher feststellen zu können.

Makaber ist hierbei, dass diese Forderung von genau jenen Gruppierungen gestellt wurde, die auf ihren Veranstaltungen immer wieder gewalttätige und aggressive Berufsdemonstranten begrüßen dürfen, die oftmals auch aus anderen Ländern anreisen, nur um in Wien einmal die „Sau rauszulassen“ – und das, obwohl Wien ja diesbezüglich laut der ehemaligen grünen ÖH-Vorsitzenden Janine Wulz „saufad“ sei.

Es wird nun also einerseits eine volle Erkennungspflicht für Polizisten verlangt, welche zum Wohle der öffentlichen Sicherheit für Deeskalation und Ordnung bei derartigen Demonstrationen sorgen, während gleichzeitig die vermummten Demonstranten selbst völlig unbehindert im Schutz der Anonymität am helllichten Tag Verbrechen begehen können. Denn wenn so ein Steinewerfer wieder einmal von der Polizei festgehalten wird, um dessen Identität zu überprüfen und ihn notfalls festzunehmen, wird in sämtlichen Medien über die unverhältnismäßige Polizeibrutalität berichtet, während die eigentlichen Täter in Schutz genommen werden.

So geschehen beispielsweise auch bei jener angeblich schwangeren Demonstrantin, die Nachrichten zufolge ihr Kind aufgrund von Polizeigewalt verloren haben soll, als sie gemeinsam mit anderen vermummten Radikalen in einem verwüsteten Lokal in Wien festgenommen wurde. Diese Lüge (wie sich später herausstellte) wurde von fast allen Medien ungeprüft übernommen, während jedoch der Frage, was eine offenbar hochschwangere Frau überhaupt an vorderster Front in einem von vermummten Demonstranten verwüsteten Lokal zu suchen hat, gar nicht nachgegangen wurde. Nachdem schließlich bekannt wurde, dass jene Demonstrantin zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht schwanger war, verschwand die Nachricht wieder komplett von der Bildfläche, ohne dass die fehlerhafte Berichterstattung jemals richtig gestellt wurde.

poi

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6.6.2017:"Gleichbehandlung um jeden Preis"

23.2.2017:"Politisches Wahljahr 2017 in Europa"

17.1.2017: "Ein Wahrheitsministerium für die Europäer?"

5.1.2017: "Schlagzeilen an einem vorweihnachtlichen Montag"

22.11.2016: "Der durchschnittliche rechte Wähler"

6.11.2016: "Der Herr Karl, MSc."

12.11.2015: "1100 Jahre Wiener Universitäten - ein Grund zum Feiern?"

19.10.2015: "Was bleibt vom VW-Skandal?"

14.10.2015: "Safe Harbor"

03.11.2014: "WKR: Meinungsfreiheit siegt über demokratiedefizitäre ÖH"

28.10.2014: "Bunt statt Rot – Gegen das Couleurverbot!"

05.06.2014: "Fest der Freiheit" setzt Akzente für Freiheits- und Bürgerrechte

26.05.2014: "Beschilderte Polizisten vs. vermummte Demonstranten"

30.04.2014: "Thomas Piketty – Reichtum besteuern?"

20.04.2014: "EU-Wahl"

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