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Bete für nichts..

Köln, London, Berlin, Paris und jetzt Barcelona..

Sollte ein Ort, wo ein weiterer Terroranschlag stattgefunden hat, vergessen sein, ist das nicht respektlos den Opfern gegenüber, sondern wurde lediglich vergessen, weil schon zu viele passiert sind.

Vor circa einem Monat ging wieder ein Riesendemonstration mit dem Motto: "No tinc por" (Katalanisch für: Ich habe keine Angst) in Barcelona über die Bühne. Zig Tausende Demonstranten zeigten damit erfolgreich dem Terror die kalte Schulter. Ohne Zweifel bekennt sich der IS wieder zu diesem Anschlag, wobei viele böse Zungen behaupten, das habe nichts mit dieser Organisation zu tun, der Islamische Staat vereinnahme einfach alle die Anschläge für sich, nur um Angst und Schrecken zu verbreiten. Schlichtweg Humbug.

Dieses Netzwerk nimmt Dimensionen an, die keiner zu wissen vermag, der darin nicht federführend mitstreitet. 

Nun auch Pray for Barcelona..

Ein derartig dogmatischer Ansatz ist äußerst problematisch. Selbstverständlich gehört der Opfer gedacht, aber aus Respekt und nicht um sich von dem eigentlichen Problem abzuwenden, den nicht kontrollierten Grenzen, da man sich mit eben genannter Vorgangsweise nur die Augen zu hält und sich dem Ganzen verschließt. Ein solches Vorhaben ist völlige Augenauswischerei.

Die angeblich führenden Politiker des ’hohen’ Hauses der EU schlagen vor fest und viel zu beten, denn was soll man sonst unternehmen? Grenzen schließen? Nein, denn das gleiche einem Rechtsruck. Die Europäische Union hat zu dieser Zeit viel Wichtigeres zu tun, währenddessen Scharen von Menschen übers Mittelmeer, die Balkanroute oder Gibraltar in unser Europa wollen. Sinnlosteste Entscheidungen über Quotenregelungen des Medizinstudiums, weil damit gegen das EU-weit geltenden Gleichheitsgebot verstoßen wird. 

Aus Sicht der EU ein Bombenerfolg (manchmal auch für den IS) , aus volkswirtschaftlicher wohl eher kaum, das rechnet einem ein kindergartenpflichtiges Kind vor, das den Stift ausschließlich zum Kreise ziehen verwendet.

Aber wenden wir uns wieder der Realität zu.

Eine Demonstration für „Ich habe keine Angst“?!

In welchen von Gott verlassenen Ort ist man geraten, um einen solchen Schritt ernst zu nehmen, zu tun und alles dabei zu belassen, sozusagen als ultima ratio.

Wem hilft die Demonstration? Wie profitieren wir aktuell und unsere Kinder zukünftig davon?
Das einzige, das unsere Kinder von diesem ignoranten Verhalten lernen können, ist weg zu sehen und die Augen vor jeglicher Problematik zu verschließen.

Doch eines Tages werden die jetzigen Maßnahmen (Demonstration, Warnungen vor dem Rechtsruck Europas, Diffamierung Andersdenkender etc.) nicht mehr ausreichen dem Terror Einhalt zu gebieten. Es ist schlichtweg nur mehr eine Frage der Zeit bis handfeste Entscheidungen getroffen werden. Doch genau diese zeitliche Spanne von jetzt bis an jenen Tag, wird über die Konsequenz der ganzen Dramatik entscheiden. Entweder die Politiker handeln jetzt friedlich im Sinne von Grenzkontrollen, Aufstockung des Sicherheitspersonal, zukunftsweisenden Lösung für die Afrikaproblematik, oder das Volk nimmt es zur Verteidigung des Eigenen selbst in die Hand.

Das wirft wiederum die Frage auf, wie viele von den Teilnehmern der vergangenen Demos, absolut keine Angst haben.

„ .... dann richte das Volk, dann gnade euch Gott“.

ag