Blinder Hass statt demokratischer Reife!

Agitation der Grünen schürt Hass und Gewalt auf der Straße


Die Wiener Grünen haben für Montag zu einem "walk of shame" aufgerufen, der offenbar dazu dienen soll, Hoteliers durch Proteste vor ihren Häusern unter Druck zu setzen. Das Ziel des von den Grünen angeführten Linksblocks ist die Verhinderung des 2. Wiener Akademikerballs am 24. Jänner in der Wiener Hofburg, deren Gesellschafter die Hoteliers sind. Ballorganisator und Landtagsabgeordneter Udo Guggenbichler erkennt in diesem kaum verkleideten Erpressungsversuch totalitäre Tendenzen: "Das Grundrecht der Versammlungsfreiheit ist ein unteilbares Gut und gilt für alle in unserem Land. Wenn sie jedoch dafür genutzt wird, anderen dieses Recht zu entziehen, ist ein Stück Freiheit gefährdet, die jedem Bürger zusteht."

Guggenbichler erinnert an die linksextremen Exzesse, die von Kundgebungen gegen den Akademikerball bzw. davor gegen den WKR-Ball ausgingen: Frauen in Ballkleidern wurden bespuckt und durch die Straßen Wiens gejagt. Feuer wurde gelegt, und sogar eine 1,2-Kilo-Bombe wurde bei einem Demonstranten gefunden. "Trotz mehrmaliger Aufforderung haben es die Grünen im Gemeinderat nicht zustande gebracht, sich von dem festgenommenen Bombenträger zu distanzieren. Ganz im Gegenteil betätigt sich die von Klubobmann Ellensohn angeführte Grünen-Truppe schon wieder als Zündler."

"Die studentischen Korporationen haben 1848 maßgeblich für die Freiheitsrechte gekämpft, die wir jetzt alle - auch die Grünen - in Anspruch nehmen können", ruft Guggenbichler in Erinnerung. Veranstaltungen wie der "walk of shame" würden hingegen den ideologischen Boden aufbereiten für erneute Gewaltexzesse gegen friedliche Besucher des Wiener Akademikerballs. "Wenn Ellensohn und Konsortien redliche Menschen als Rechtsextremisten verunglimpfen, so schüren sie damit jenen Hass, der sich Jahr für Jahr in den linksextremen Demos entlädt und der mittlerweile zum Leitbegriff der Ballgegner geworden ist", so Guggenbichler. Nicht umsonst laute das Motto der Gegendemo heuer "Unseren Hass den könnt ihr haben!"

"Erfreulich ist, dass der Wiener Polizeipräsident Pürstl in Vorbesprechungen zur Ballorganisation persönlich zugesagt hat, dass die Polizei diesmal alles in die Wege leiten werde, um kriminelle Taten Linksextremer, wie wir sie in den letzten Jahren erleben mussten, zu verhindern", ergänzt Guggenbichler. Bedenklich und zu einem guten Teil der hasserfüllten Agitation der Grünen geschuldet sei, dass es solch einer Zusage überhaupt bedürfe, um Besuchern eines Balls den Zugang zur Hofburg zur ermöglichen.