Erbengeneration

Während in den vergangenen Jahrzehnten der Begriff Wohlstand eng mit den Begriffen Wachstum und Leistungsbereitschaft verbunden war, gleitet dieser Wohlstand immer mehr in das Selbstverständliche ab und stellt aktuell oftmals die Ausgangsbasis eines erfüllten Lebens dar.Kein Wunder, denn immer mehr Menschen profitieren an den (finanziellen)Errungenschaften voriger Generationen - ohne selbst etwas dafür getan zu haben.

Als Folge dieser Entwicklung nimmt die allgemeine Leistungsbereitschaft ab. Zugenommen hat hingegen das Verlangen nach Beibehaltung des status quo bei möglichst geringem (eigenem) Aufwand sowie eine hedonistische Lebensweise. Hauptdarsteller ist die Erbengeneration, die stetigen Zulauf verbuchen kann.

Was vor Jahrzehnten im derzeitigen Ausmaßnoch unvorstellbar war, ist heute Realität: Hunderte Jugendliche kümmern sich nicht um eine qualifizierte Ausbildung, obwohl der Arbeitsmarkt so sehr nach Facharbeitern verlangt. Tausende Studenten verbringen plan- und ziellose Semester, ohne je an ihre Zukunft oder das Bestreiten ihres Lebensunterhalts zu denken. Und Hunderttausende leben von sozialen Leistungen, die ihnen der Staat leichtfertig gewährt, der wiederum stetig Schulden anhäuft, um diese Leistungen bedienen zu können.

Ein Blick in andere Teile unserer globalisierten Welt zeigt uns ganz klar, dass unsere Gesellschaft am absteigenden Ast ist. Wenn wir unsere Mentalität nicht nachhaltig ändern, wird es dabei bleiben. Und es bedarf mehr Leistungsbereitschaft, mehr Reformwille, mehr Werte!

 

  beg