Politik in Österreich

Seit einigen Tagen wird in Österreich darüber diskutiert, wie hoch die Gehaltserhöhung für Politiker ausfallen soll. Während sich die Mehrheit der Bevölkerung über hohe Gehaltsabschlüsse verschiedener Berufsgruppen freut, wird unseren Politikern keine Gehaltserhöhung gegönnt.

Ich bin aber nicht der Meinung, dass Politiker grundsätzlich zu viel verdienen. Vielmehr sind viele derer, die sich „Volksvertreter“ nennen, für ihr Amt nicht geeignet und daher auch überbezahlt. Nichtsdestotrotz werden sie aber, oftmals in Ermangelung an Alternativen vom Wahlvolk in ihr Amt gewählt. Daher ist es eine Selbstkritik, wenn wir mit unserer Führungsriege unzufrieden sind.

Wie schon angesprochen, fehlen die Alternativen. Dies ist auch nicht verwunderlich: Politiker haben ein schlechtes Ansehen in der Öffentlichkeit, zweifelsohne viele Termine und lange Arbeitstage. Nicht gerade ein Traumberuf für engagierte Menschen, die im Dienste der Öffentlichkeit arbeiten wollen.

Wir befinden uns also in einer Negativspirale: Die Öffentlichkeit stellt den Politiker an sich als unfähigen, geldgierigen Opportunisten dar, der jetzt auch noch mehr Geld verlangt.

Notwendig ist aber viel mehr, charakterlich gefestigte Personen mit dem notwendigen Sachverstand für die öffentlichen Ämter zu finden.

Um geeignete Kandidaten zu finden, muss man mit der Wirtschaft um die besten Köpfe konkurrieren. Daher wird es notwendig sein, Politiker entsprechend zu entlohnen.

Wichtig ist aber auch, dass sich fähige Personen für öffentliche Ämter zur Verfügung stellen. Denn wie heißt es so schön:

„Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen.“ Dies ist unser Auftrag!

rak