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Studiengebühren - Eine endlose Geschichte

Nun haben sich alle österreichischen Universitäten entschieden, ob sie in Zukunft wieder Studiengebühren einheben werden. Acht Universitäten haben sich dafür entschieden – und das ist gut so.

Erstens wird aufgrund ihrer momentanen Form niemandem, der willens ist, ein Studium zu absolvieren, der Zugang dazu verwehrt, da Gebühren erst fällig werden, wenn eine angemessene Studienzeit überschritten wird. Darüber hinaus kann nach Überschreiten der angemessen Zeit ein Antrag auf Erlass gestellt werden, wenn entsprechende Gründe für die Verzögerung, zum Beispiel Berufstätigkeit, vorliegen.

Zweitens wird dadurch die Ansammlung von Karteileichen verhindert. Dies erleichtert es der Universität auch, die notwendigen Zahlen zur akkuraten Planung des Studienangebots zu ermitteln. So können die vorhandenen Ressourcen, welche ohnehin äußerst knapp bemessen sind, den Notwendigkeiten angepasst verteilt werden.

Drittens wird bei den aktuellen Studentenzahlen und deren prognostizierter und von der Regierung propagierter Entwicklung nach oben eine Finanzierung der akademischen Ausbildung durch den Staat allein vollkommen ausgeschlossen sein. Es wird früher oder später also jedenfalls einer Änderung der Finanzpolitik bedürfen.

Es bleibt allerdings nur zu hoffen, dass die eingehobenen Gelder auch dafür verwendet werden, wozu sie vorgesehen sind: zur Durchführung eines Lehrbetriebes, der das Erreichen eines entsprechenden akademischen Niveaus ermöglicht.

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