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ÖH-Wahlen 2011

Vergangene Woche fanden vom 24.-26. Mai wieder die ÖH-Wahlen statt. Die Wahlen ergaben keine großartigen Umschichtungen und die nur leicht gestiegene Wahlbeteiligung zeigte einmal mehr, dass sich der Großteil der Studenten herzlich wenig um die Hochschulpolitik kümmert.

Wenn man bedenkt, dass nicht einmal jeder Dritte Student seine Stimme abgegeben hat, ist dies ein wahres Armutszeugnis für die zukünftige „Elite“ des österreichischen Staates. Es ist für mich beschämend, dass ein scheinbar intelligenter junger, oder auch nicht mehr so junger, Mensch das Grundrecht der Wahl mit Füßen tritt und auf das Selbstbestimmungsrecht verzichtet.

Als mündiger Mensch sollte sich die Frage, ob man wählen geht oder nicht, erst gar nicht stellen. Was ist aus den Studenten geworden, wenn sie scheinbar nicht mehr mitbestimmen wollen was geschieht oder nicht mehr versuchen wollen, etwas zu verbessern? Meistens sind es dann genau diese Personen, die sich über die Zustände an den Universitäten maßlos ärgern, die die Wahlurne nicht mit ihren Stimmzetteln gefüllt haben.

Die Gras schreibt sich zwar auf ihre Fahnen, dass durch ihre „vorzügliche Arbeit“ die Wahlbeteiligung gestiegen ist, aber vielleicht ist die Wahlbeteiligung nur dadurch gestiegen, weil die Studenten mit der Arbeit der Grünen nicht zufrieden waren und diesem Treiben dadurch ein Ende setzen wollten.

Da bleibt nur zu hoffen das die Grünen bis zur nächsten Wahl ähnlich „gute Arbeit“ leisten wie sie es in den letzten beiden Jahren getan haben, damit die Wahlbeteiligung weiterhin steigt und sie weiterhin verlieren.

wop